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Intel Pentium III Overclocking
Guide
Intel hat den Pentium
III mit bis zu einem Ghz im Artikel-Sortiment. Zwar ist auch der
Pentium IV schon auf dem Markt, mit Rambus und teuren Mainboards
und einem hohe Eigenpreis jedoch noch weit ab vom Erschwinglichen.
Hat man Geld für so eine CPU, so wird man sich über Leistung
keine Sorgen machen, sondern kauft sich in zwei oder drei Monaten
einfach die nächste Version.
Für die meisten
User gilt es aber, möglichst viel Leistung aus den Prozessoren
herauszukitzeln. Overclocking hat sich in den letzten Jahren immer
wachsender Beliebtheit erwiesen, seit dem Celeron und Tools wie
SoftFSB ist es auch für die breite Volksmasse, die etwas mehr
Ahnung vom Computer hat möglich, dem PC durch einfache Tricks
ein paar Mhz mehr Leistung zu entlocken.
Diese Guide soll
allerdings nicht nur Anfängern ein Bild vom Overclocking geben,
sondern auf objektive Empfehlungen für Interessierte und Informationen
für Fortgeschrittene geben.
Zuerst möchten
wir jedoch vor den Folgen eines mißglückten Versuchs
warnen, ebenfalls durch Schäden die durch Unvorsichtigkeit
oder zu hohes Übertakten entstehen können :
Durch Übertakten
eines Prozessors können zwar teilweise Leistungsvorteile von
bis zu 50 % entstehen, jedoch entfällt auf jeden Fall die Garantie
durch den Hersteller. Eine durch Übertaktung zerstörte
CPU - sei es durch Betrieb in nicht spezifizierten Mhz-Bereichen,
durch erhöhte Spannung oder nicht genügend Kühlung
- ist durch keinerlei Garantie gedeckt. Der Bastler hat selbst den
Schaden zu tragen, der ihm entsteht.
Man sollte sich von
vorne herein im Klaren sein, daß die Zerstörung einer
CPU nicht unwahrscheinlich ist. Zwar läßt Intel die Prozessoren
in einem Härtetest vor der Auslieferung auch übertaktet
und mit einer höheren Spannung laufen (Burn In), Intel sorgt
aber auch für gute Umgebungsvariablen.
Aber nicht nur an
der CPU können Schäden auftreten. Mainboards, die überhalb
ihrer Spezifikationen betrieben werden, können Defekte aufweisen,
ebenso Speicher oder Grafikkarten, die durch einen erhöhten
Front-Side-Bus außerhalb der Spezifikationen nicht ordentlich
funktionieren. PCI-Karten sind ebenfalls FSB-abhängig und können
kaputt gehen, Festplatten sind über den IDE-Controller ebenfalls
als PCI-Device anzusprechen - somit können Datenverluste auftreten
!
Es sollte also wirklich
nur ein versierter PC-User das Overclocking wagen, und auch nur,
wenn er sich sicher ist, was er tut. Auf jeden Fall ist für
gute Komponenten zu sorgen und für gute Kühlung dieser
Komponenten.
Hardwareluxx.com
lehnt jede Verantwortlichkeit für einen Schaden aus dem mißglückten
Overclockingversuch ab, ebenso für Schäden, die durch
dauerhafte Übertaktung entstehen können oder jedliche
andere auftretende Schäden.
Beispiel für
mißglückte OC-Versuche :

Defekte
Athlons von Hardwareluxx.com, der obere durch zerstörtes Prozessor-Die
(Kühlkörper, s.u.), der untere durch zu hohe Spannung

Also bitte VORSICHT !
Nun aber zu den Basics des Intel -
Overclockings :
Seite
2 : Basics des Intel-Overclockings
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