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Epox 8KHA : Weitere Eigenschaften und
Spezifikationen
Noch einmal wollen wir einen Blick auf den
PC werfen :

Oben sehen wir den AGP-Slot -
dieser besitzt einen Retension-Mechanismus, der die AGP-Grafikkarte
einrasten läßt und sicheren Halt gewährleistet.
Sechs PCI-Steckplätze befinden sich darunter, rechts
die Southbridge, am Rand die IDE-Anschlüsse, unten rechts
das Debug-LED, daneben die Mainboard-Batterie.
Wo ist der Raid-Controller ?
Nun, Epox sieht aktuell für
das 8KHA keinen Raidcontroller vor. Die Begründung ist
einfach - das Mainboard hat sechs PCI-Steckplätze und
bietet deshalb enorm viel Raum für Erweiterungen. Da
es den sonst verbauten Raidcontroller von Highpoint auch schon
für 79 DM überall zu kaufen gibt, sieht es Epox
als sinnvoll an, Raid-Fans den Kauf der Karte zu überlassen,
dafür das Mainboard ohne Raid anzubieten. Sicherlich
sinnvoll, denn an einem nächsten Mainboard muß
auch Raid vorhanden sein, um die Festplatten weiter zu Spiegeln
oder zu Stripen. Der Controller kann weiter verwendet werden,
spätestens beim zweiten Mainboard spart man dann auch
etwas Geld.
Statt dessen finden wir einen
Winbond-Chip auf dem Mainboard :

In diesem Low-Pin-Count Super
I/O Interface ist neben dem Game- und Midi-Port sowohl ein
Floppy-Controller als auch zwei serielle Schnittstellen mit
IrDA, eine Druckerschnittstelle sowie Hardwaremonitoring und
ein Flash-Rom Interface enthalten.
Auch einen weiteren Sound-Codec
finden wir auf dem Epox 8KHA, hier verwendet man den VIA-Chip
:

Dieser überzeugt uns leider
immer sehr wenig - der Sound ist nicht frei von Verzerrungen,
vor allen Dingen in hohen und niedrigen Frequenzen. Für
eine Büro-Soundlösung sicherlich akzeptabel, so
wird er aber beim Spielen und Musik hören wenig Freude
bereiten. Der Sound läßt sich jedoch problemlos
im Bios abschalten - somit ist gewährleistet, das auch
höherwertige Soundlösungen einfach verwendet werden
können.
Ganz hervorragend finden wir
Epox Entscheidung, auch das Debug-LED für das 8KHA zu
verwenden - das LED gibt die Zustände des POST-Vorganges
(Power On Self Test) aus und kann somit hilfreich sein, wenn
ein Fehler vorliegt. Beispielsweise werden Fehler am Speicher
der Grafikkarte mit 0E ausgegeben - ist diese also defekt,
so muß man nicht erst testen, ob es am Speicher, CPU
oder Mainboard liegt, sondern kann gleich darauf schließen,
das etwas im Zusammenhang mit der Grafikkarte fehlerhaft ist.

Ein paar weitere kleine Schnappschüsse,
die uns wichtig erscheinen : Der CMOS-Jumper ist einfach erreichbar,
falls also das Mainboard aufgrund fehlerhafter Bios-Einstellungen
nicht mehr hochfahren möchte, ist ein CMOS-Clear schnell
durchgeführt - das hat uns vor allen Dingen beim K7 Master
den letzten Nerv gekostet, da der Jumper dort hinter den PCI-Steckplätzen
sitzt und nur erreicht werden kann, wenn die PCI-Karten ausgebaut
werden. Unten im Bild sieht man den dritten Anschluß
für die USB-Ports Nummer 5 und 6, sowie die Anschlüsse
für WOL und WOM.
 
Auch die Beschriftung der Steckleisten
für die Anschlüsse des Gehäuses ist in Ordnung,
ein Handbuch braucht man hierfür eigentlich nicht, auch
gut zugänglich sind die Anschlüsse.
Soviel zum Board - jetzt gehen
schalten wir den PC ein und schauen uns das Bios an, prüfen
Stabilität und natürlich auch die Overclocking-Features...
Seite
4 : Epox 8KHA : Das Bios
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