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Soltek
SL-75DRV : Ausstattung und Spezifikationen (2)
Mit
drei Dimm-Slots liegt das Soltek SL-75DRV gleich auf
mit dem Standard, also sind bei der aktuellen Verfügbarkeit
von 256 MB-Modulen bis zu 786 MB maximaler Speicherausbau
möglich - wie wir sehen werden ist vor allen
Dingen beim Soltek SL-75DRV ein guter Speicher sinnvoll,
denn das Mainboard besitzt besonders aggressive Einstellungsmöglichkeiten
für den Speicher.

Der
AGP Pro-Slot bietet für den Normaluser eigentlich
keine Vorteile, da fast keine AGP-Pro-Karten auf dem
Markt sind. Performancemäßig hat das Pro
übrigens gar nichts zu bedeuten, es ist nur ein
Zusatz für besonders stromhungrige Karten. Die
fünf PCI-Slots - mal wieder ohne INT-Request-Tabelle
im Mainboardhandbuch - und der eine CNR runden die
Ausbaumöglichkeiten ab, aber auch hier ragt das
Soltek-Board nicht heraus. Unten sieht man übrigens
die nicht genormten USB-Stecker : Soltek verwendet
nicht die üblichen 10-poligen Anschlüsse,
sondern 16-polige - die Suche nach dem richtigen Stecker
wird also im Laden ohne Ergebnis bleiben, allenfalls
bei Soltek-Fachhändlern können diese Adapter
bestellt werden. Kompliziert und aufwendig wird dieses
auf jeden Fall - und sicherlich auch teurer als die
"normalen" Steckleisten.

Soltek
hat die IDE-Steckplätze und den Floppy-Anschluß
parallel zu den PCI-Steckplätzen auf das Mainboard
gelötet. Einmal ist hier ein wenig die Grafikkarte
im Weg, zum zweiten sind die Anschlüsse relativ
weit unten - bei einem hohen Bigtower wird die Bestückung
des obersten 5 1/4-Zoll-Slots somit eng.

Auch
einen Onboard-Sound finden wir wieder auf dem Mainboard,
und zum dritten Mal ist es ein VIA-Codec - wieder
einmal reicht dies nur für normalen Büro-Sound
und Fehlermeldungen. Musik, DVD und Spiele-Freaks
werden den Sound im Bios abschalten, was auch leicht
möglich ist.

Die
Stärke des Soltek SL-75DRV ist wohl das Overclocking
- hier bietet das Mainboard eine Reihe von Einstellungen,
die wir uns als nächstes ansehen :
Soltek
SL-75DRV : Ausstattung und Spezifikationen (3)
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