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Die
Kandidaten im Vergleich : Bios Einstellungen
Vor
allen Dingen die Bios-Einstellungen eines Boards können
schon viel über die anschließende Performance
verraten. Selbst wenn ein Mainboard in einem Test
Schwächen zeigt - durch einen Speicherriegel
nicht ordnungsgemäß auf den schnellsten
Settings läuft oder vielleicht Probleme mit dem
AGP gefunden werden - so kann man schon im Bios erkennen,
ob das Mainboard zu "mehr" fähig wäre,
oder man selbst mit der besten Mühe nicht mehr
Leistung aus der Komponente herauskitzeln kann. Tools
wie WPCredit mögen zwar dem Freak ein Begriff
sein, aber welcher normale Retail-Käufer verändert
schon mal gerne ein paar Register, wenn diese im Bios
nicht angeboten werden ?
Aus
diesem Grund gehen wir jetzt auf die möglichen
Bios-Einstellungen ein, die wir in den verwendeten
Bios-Dateien gefunden haben - natürlich können
sich diese Einstellungen mit neuen Versionen ändern.
Wir hoffen dies sogar, denn ein Hersteller, welcher
gute Bios-Arbeit leistet, auch dem Endkunden den einen
oder anderen Prozentpunkt an Leistung schenken kann
und in der Regel auch bestehende Fehler schnell korrigiert.
Im
Test verwendeten wir folgende Bios Versionen :
| Mainboard |
Bios-Version |
| Gigabyte
7VTX |
Version
F3 |
| MSI
K7T266 Pro |
Version
1.4 |
| Epox
8KHA |
Version
1705 |
| Soltek
SL-7DRV |
Version
K3 (nur auf taiwan. Server) |
| Shuttle
AK31 |
Version
903 |
Ein
paar Probleme können User allerdings schon bekommen
- teilweise sind Bios-Dateien des Herstellers nur
auf einer internationalen Seite zu finden (so bei
Soltek), veraltete Versionen werden auf der regionalen
Seite als "New" angeboten oder die Suche
nach der eigentlichen Homepage ist dank Serverausfällen
und Überlastung nur schwer möglich. Mit
Suche und Nerven findet man dann allerdings die gesuchte
Datei...
Jetzt
zu den Kandidaten :
Gigabyte
7VTX :
Das
AMIBios des Mainboards beinhaltet eigentlich keine
großen Besonderheiten, sowohl in den Bios-Features
Setup wie auch in den Chipset Features Setup findet
man keine aussergewöhnlichen Einstellungsmöglichkeiten.
Da für die Performance besonders wichtig, möchten
wir kurz auf die Speichersettings eingehen :
Eine
Einstellung "Top Performance", welche
auch nicht im Handbuch näher erklärt ist,
sollte auf Enabled stehen, ansonsten ist der Speicherdurchsatz
des Mainboards nicht sehr berauschend. Welche Settings
das Mainboard hier herunter setzt, wird leider nicht
klar - wir tippen auf DRAM Precharge to Act CMD,
Act to Precharge CMD und Dram Active to CMD, da
diese Werte im Bios auch nicht zu finden sind und
sich in der Regel auf die Stabilität der Speichermodule
nicht auswirken - doch dazu später mehr.
Die
Einstellung "Configure SDRAM by SPD" kann
Disabled werden, in diesem Fall lassen sich die
Frequenz der DRAM-Module manuell einstellen (133
Mhz sind natürlich besser), die DRAM Cas Latency
läßt sich dann manuell auf "2"
stellen, wenn die Module dies erlauben, weiterhin
kann die Command Rate eingestellt werden, hier sind
1TCommand und 2TCommand möglich. Auf den Effekt
der Command Rate gehen wir später etwas tiefer
ein.
Ganz
fehlen Einstellungen für den Bank Interleave
und die oben genannten Einstellungen, DRAM Drive
Strength und DRAM Clock Timing.
Auch
Einstellungen für das Overclocking sucht man
vergeblich - in der Kategorie Hardware Monitoring
findet man schließlich die Möglichkeit,
den FSB von 100 auf 160 Mhz hochzustellen - that´s
it.
Alles
in allem kann man hier noch etwas nachbessern, auch
Einstellungen für Overclocking und Voltage
in das Bios übernehmen und weitere Einstellungsmölgichkeiten
für den Speicher ergänzen.
Weiter
geht´s mit dem Shuttle AK31 :
Die
Kandidaten im Vergleich : Bios-Einstellungen (2)
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