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Die
Kandidaten im Vergleich : Bios Einstellungen (2)
Shuttle AK31 :
Das
Shuttle AK31 bietet natürlich mehr Optionen
im Bios als das Gigabyte - es ist ja schließlich
auch "Jumper-Free" und hat deshalb diese
Einstellungen im Bios.
Richtig
fremde Besonderheiten fanden wir nicht, unsere bei
der Auslieferung aufgespielte Bios-Version enthielt
jedoch ein paar Funktionen mehr in den Speichersettings
als die neuste Bios-Datei auf der Shuttle-Webseite,
deshalb verwendeten wir die Auslieferungs-Version
auch für unsere Tests, da sich leistungsmäßig
fast keine Unterschiede ergaben.
Das
Mainboard besitzt für den Speicher Einstellungen
für die Precharge to Active CMD wie auch Active
to Precharge und Active to CMD, also genau die Einstellungen,
die dem Gigabyte 7VTX fehlten. Ebenso finden wir
hier den Bank Interleave, der manuell auf 4fach
eingestellt werden kann, natürlich auch die
Taktrate der DRAM-Module und Cas Latency und Command
Rate. Die Einstellungsmöglichkeiten für
den Speicher sind also bis auf die Drive Strength
- die aber eigentlich nicht verändert werden
sollte - komplett.
Im
Bios finden wir dann auch die Möglichkeit,
den FSB hochzusetzen - bis 166 Mhz ist dies möglich,
der Multiplikator ist bis 14x einstellbar, die CPU-Voltage
kann bis 2.025V hochgesetzt werden - mit ein paar
Tricks auch noch höher - die DDR-RAM-Voltage
ist mit vier Stufen auf bis zu 2.7 V hochsetzbar.
Für den "Overclocker" ist also auch
alles dabei, das System dankt dieses umfassende
Bios mit ordentlicher Performance.
MSI K7T266 Pro :
Auch
MSI´s Mainboard ist praktisch Jumper-Free,
besitzt demnach die Einstellungen im Bios, die man
bei anderen Mainboards auf dem PCB mit Jumpern und
Dip-Switches einstellen muß.
Hier
finden wir für den Overclocker ein wares Paradies
an Einstellungsmöglichkeiten - Multiplikator
bis 15x, einen stufenlos justierbaren FSB bis 164
Mhz, Spannung des Prozessors bis 1,85 V in 0,025er
Schritten, Spannung der DDR-Module bis 2,7V - allerdings
alles etwas versteckt in den Hardware Monitoring-Settings.
Die sollte man wohl beim Übertakten auch gut
im Blick behalten.
Bezüglich
der DDR-SDRAM-Konfiguration findet man auch alles,
was zu einer guten Performance führen kann.
Der Takt der Module kann eingestellt werden, natürlich
findet man auch die Cas Latency und 4way Bank Interleave.
1TCommand ist ebenso vorhanden - nur die Timing-Parameter
Active to CMD, Active to Precharge und Precharge
to Active CMD fehlen, diese lassen sich aber über
den Wert "High-System-Performance" aktivieren.
Bei der Aktivierung stellt das System die Werte
auf die von MSI als maximal angesehenen Werte -
der 1TCommand ist jedoch nicht dabei, auch wenn
dieser im Bios auf "1TCommand steht" ist
nach der Wahl von High System Performance dieser
Wert deaktiviert. Ein erneutes Anwählen hilft
- anschließend hat man bis zu 40 MB/s mehr
Performance.
Nun
noch die Kandidaten Soltek und Epox...
Die
Kandidaten im Vergleich : Bios-Einstellungen (3)
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