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Gigabyte
7VTX : Ausstattung und Spezifikationen (2)
Gigabyte
stattet sein 7VTX mit einem Fan auf der Northbridge
aus - dieser macht zwar ein wenig Wind, zu hören
ist er gegen dem zusätzlich anfallenden Lärm
von Netzteil, CPU-Lüfter und Grafikkarten-Kühler
jedoch nicht. Benötigt wird ein Aktivlüfter
bei der KT266 allerdings nicht - sie wird nur handwarm
- sodaß dieses Feature schon auf eine Auslegung
für Overclocking ahnen läßt.

Wie
schon bemerkt kommt das Mainboard mit fünf PCI
und einem AMR-Slot, einen ISA findet man auf keinem
KT266-Mainboard mehr, deshalb ist dies jetzt wohl
die neue Standard-Ausstattung. Einen sechsten PCI-Slot
hätten wir hier jedoch gerne gesehen, dann wäre
die Ausstattung für Erweiterungskarten zusammen
mit dem AGP Pro perfekt - denn ein AMR-Slot ist leider
nicht sehr nützlich für den Retail-Kunden,
da entsprechende Karten nicht im Handel erhältlich
sind.

Auch
die sonstige Ausstattung des Mainboards kann man "standard"
nennen - drei DDR-SDRAM-Slots besitzen die meisten
KT266-Mainboards, so ist bei diesem Mainboard ein
Speicherausbau bis zu 786 MB mit den jetzt erhältlichen
größten DDR-SDRAM-Modulen von 256 MB Größe
möglich. Sobald 512 MB-RAM-Module erhältlich
sind, können auch diese eingesetzt werden, allerdings
kosten die heute noch raren Module im Vergleich zu
den 256 MB-Sticks noch ein Vielfaches.

Rechts
sehen wir die IDE-Anschlüsse, an einer ordentlichen
Position : Die Kabel sind so gut zu erreichen, selbst
in einem BigTower können IDE-Geräte so noch
im obersten Slot eingesetzt werden.
Die
Konfiguration des Boards ist teilweise über Jumper
vorzunehmen, teilweise über das Bios möglich
:
 
 
Vier
Dip-Switches sind auf dem PCB zu finden - oben links
die Einstellungen für den Front-Side-Bus, rechts
für die Spannung der DDR-SDRAM-Module, am ATX-Stecker
findet man die Einstellungen für den Multiplikator
und neben dem AGP-Slot die Justierung für die
Spannung der Grafikkarte. Auch wenn diese Dip-Switches
auf dem Mainboard sitzen, so findet man zusätzlich
auch die Einstellungen für den FSB im Bios -
hier ist eine stufenlose Kontrolle von 100 bis 166
Mhz möglich. Per Jumper lassen sich auch 166.66
und 170 Mhz einstellen - dann mit einem PCI-Teiler
von 1/5, den wir aber leider nicht testen konnten,
da das Mainboard bei dieser noch astronomischen Geschwindigkeit
nicht mehr laufen wollte.
Interessant
ist die Methode, die Spannung der Dimm-Module und
der AGP-Karte anzuheben - hier stehen die Optionen
2,5 bis 2,7 V in 0,1 V-Schritten für die DDR-RAM-Module
und 1,5 bis 1,7 V für die Grafikkarte zur Verfügung.
Bei höheren Bustakten läßt sich auch
hier durch moderate Anhebung mehr Stabilität
erreichen - allerdings auf Kosten der Lebensdauer
der Komponenten, denn der Betrieb überhalb der
Spezifikationen ist natürlich riskant.
Gigabyte
7VTX : Ausstattung und Spezifikationen (3)
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