|
Shuttle
AK31 : Ausstattung und Spezifikationen
Shuttle
gehört zwar nicht zu den größten Mainboardproduzenten
der Welt, jedoch hat man sich auch hier dem Theman
KT266 angenommen und ein Mainboard auf die Beine gestellt,
welches in vielen Punkten der Konkurrenz überlegen
ist - und auch zu einem attraktiven Preis angeboten
wird, denn das Shuttle AK31 ist mit 279 DM das mit
günstigste AMD DDR-Mainboard überhaupt.
Allerdings
sieht man auch hier den Preis für den Preis,
es fehlen nämlich wie beim Gigabyte 7VTX die
Slotblenden für die USB-Steckplätze 3 bis
6 sowie ein Ultra ATA/100-Kabel :

Ein
Handbuch gehört natürlich wie immer zur
Ausstattung, ebenso eine Treiber-CD, zum Handbuch
möchten wir jedoch anmerken, das es sich um eines
der besten Handbücher handelt, die man bei Mainboards
vorfinden kann : Übersichtlich, gut strukturiert
und wirklich in jeder Hinsicht vollständig.
 
Die
trostlosen Beilagen wollen wir jedoch schnell verlassen
- denn beim Shuttle AK31 gibt es wirklich aufregenderes
zu sehen als Handbuch und Treiber-CD :

Neben
einem CNR packt Shuttle sechs PCI-Slots auf das Mainboard,
weiterhin finden wir einen AGP, die üblichen
UltraATA/100- und Floppy-Anschlüsse wie auch
vier DDR-SDRAM-Slots. Damit ist das Board eines der
wenigen Mainboards überhaupt auf dem Markt -
neben dem Abit KG7 und dem Tyan Thunder K7 - welches
jetzt schon 1 GB an DDR-SDRAM mit 256 MB-Modulen erreichen
kann. Als Vorteil besitzt es natürlich die Möglichkeit,
das hier non-parity Module bis zum maximalen Speicherausbau
verwendet werden können, das Abit KG7 unterstützt
dies nur inoffiziell, das Tyan Thunder K7 als Dual
Athlon-Mainboard nur mit registred-ECC-Modulen.

Allerdings
liegen die Bänke sehr nah beieinander - andere
Hersteller lassen hier ein wenig Abstand, denn auch
DDR-SDRAM kann sich etwas aufheizen, wenn er auch
lange nicht so warm wie Rambus wird. Wer also seinen
PC mit der maximalen Anzahl bestücken will, der
sollte dann für eine gute Belüftung sorgen,
wenn er auch noch die Spannung der Module hochsetzt
- und damit wären wir schon bei den nächsten
Vorzügen des Mainboards...
...vorher
jedoch noch eine Bemerkung zu dem Einbau : Aufgrund
der vier Dimm-Sockel mußte Shuttle die Sockel
extrem nah an den AGP-Slot positionieren - man sollte
also zuerst die Dimm-Module einbauen und dann erst
die Grafikkarte, denn bei eingebauter Grafikkarte
kommt man nur noch sehr schwer an die Speichermodule
heran. Ein kleiner Tribut für die vier Dimm-Bänke...

So
sieht die maximale Bestückung mit den aktuell
erhältlichen 256 MB-Modulen aus - allerdings
mußten wir hier einen weiteren Tribut zollen
und für ein perfekt stabiles System auf CL2,5
herunterstellen - CL2 war mit vier Modulen nicht mehr
möglich. Allerdings schieben wir dies auf die
Spezifikation unserer Module, die wir mit CL2 überhalb
des eigentlichen Ratings betreiben.
Shuttle
AK31 : Ausstattung und Spezifikationen (2)
|