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Shuttle
AK31 : Ausstattung und Spezifikationen (2)
Shuttle
hat dem AK31 - ganz im Gegensatz zu Gigabyte - fast
gar keinen Jumper spendiert. Nur einen einzigen findet
man auf dem PCB und dies ist der übliche CMOS.
Gut, daß man diesen hier findet, andere Hersteller
wie z.B. ASUS verwenden den Begriff "Jumper-Free"
gerne, um auch diesen Jumper wegzulassen und den CMOS-Clear
dann nur noch über ein Kurzschließen mit
dem Schraubenzieher möglich zu machen...

Wie
das Gigabyte 7VTX verwendet auch Shuttle für
das AK31 eine aktiv gekühlte Northbridge, diese
kann allerdings bei einem Swiftech MC462 mal wieder
zur Problemen kommen - denn die Keep-Out-Area ist
wieder einmal nicht eingehalten worden, denn der Northbridgelüfter
ragt hier herein. Ohne Lüfter passt es natürlich
noch - was auf keinen Fall zu empfehlen ist (!) -
allerdings malt Shuttle die Keepout-Area auf das Mainboard,
sodaß gut zu sehen ist, wo sie verletzt wird
:

Mit
Lüfter ist die Northbridge schon arg in Bedrängnis,
der Lüfter verhindert ein ordentliches Aufsetzen
des Swiftechs auf der CPU - hier also vorsicht, wir
empfehlen den Einsatz eines anderen Kühlkörpers.

Auch Shuttle verwendet wie Gigabyte eine drei-Phasige
Spannungsversorgung durch sechs MOSFETs. Die Kondensatoren
auf dieser Sockel-Seite sind im Gegensatz zu dem Northbridge-Fan
nicht bedenklich und in einem ausreichenden Abstand
für alle weiteren Arten von Kühlkörpern.

Jumper
und Dip-Switches können wir Ihnen also nicht
zeigen - all diese Einstellungen befinden sich beim
Shuttle AK31 im Bios. So findet man da Einstellungen
für die CPU-Spannung (VCore), die Möglichkeiten
reichen von -0,1 V bis +0,275V - mit dem L7-Bleistifttrick
können Hardcore-Overclocker so eine Spannung
von 2,125 V möglich, die wir allerdings wirklich
nur für extreme Kühlmethoden wie VapoChill
oder Wasserkühlung zu empfehlen sind. Ein CPU
mit dieser Spannung hält sonst nicht lange durch.
Auf
FSB-Seite sind von 100 bis 166 Mhz stufenlos alle
Geschwindigkeiten einstellbar, auch der Multiplikator
ist im Bios zu finden, hier sind auch neuere Multiplikatoren
von 13, 14 und 15x schon vorhanden. Die Spannung der
Speichermodule kann wieder bis 2.7 V angehoben werden,
allerdings in feineren Stufen als beim Gigabyte, hier
findet man 2,55; 2,6 und 2,7 als Abweichungen von
der 2,5 V-Spezifikation.
Bei
der ersten von uns getesteten Bios-Version hatte die
VCore-Veränderung noch keinen Einfluß,
es wurde immer 1,75V eingestellt, wenn wir mehr als
0,1V nach oben als Abweichung einstellten - mit der
letzten Bios-Revision war dieser Fehler jedoch schon
behoben. Das Mainboard ist übrigens recht großzügig
mit der Spannungsvergabe - bei der Einstellung 1.75V
liegen knapp 1,83V an, allerdings finden wir nur selten
Mainboards, die die 1,75V auch tatsächlich immer
korrekt erfüllen.
Shuttle
AK31 : Ausstattung und Spezifikationen (3)
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